Startseite Gebetsanliegen des hl. Vaters Zeugnis geben durch das Gebet
Zeugnis geben durch das Gebet PDF Drucken E-Mail

Pfr_v_Ars"Die wichtigste Form des Zeugnisses, um Berufungen zu wecken, ist das Gebet ...",
sagt uns Papst Benedikt XVI. beim Regina Coeli zum Weltgebetstag um geistliche Berufungen. Eltern ermutigt der hl. Vater für ihre Kinder zu beten, sodass sie den Ruf Gottes - den Ruf des Guten Hirten - hören.

Papst Benedikt XVI. beim Regina Coeli zum Weltgebetstag um geistliche Berufungen:

"Die wichtigste Form des Zeugnisses, um Berufungen zu wecken, ist das Gebet, wie uns das Beispiel der hl. Monika zeigt, die demütig und eindringlich zu Gott flehte und auf diese Weise die Gnade erlangte zu sehen, daß ihr Sohn Augustinus Christ wurde. Er selbst schreibt hierzu: 'Ohne Zweifel glaube und behaupte ich, daß Gott mir aufgrund ihrer Gebete den Geist gewährt hat, nichts anderes dem Erreichen der Wahrheit voranzustellen, nichts anderes zu wollen, nichts anderes zu denken, nichts anderes zu lieben als nur dies' . Daher lade ich die Eltern ein, dafür zu beten, daß das Herz der Kinder für das Hören auf den Guten Hirten offen werde, und daß 'jeder noch so kleine Keim der Berufung […] zu einem kräftigen Baum werde, reich an Früchten zum Wohl der Kirche und der gesamten Menschheit'."

Auftrag und Verantwortung jedes Einzelnen

Wenn es um geistliche Berufungen geht, ist jeder gefragt! Keiner kann sich ausnehmen, weil er seine eigene Berufung bereits erkannt hat. Warum oder wie konnte man seine Berufung erkennen? Woher kam die Kraft und der Mut, den Weg zu gehen?

Papst Benedikt XVI. schreibt in seiner Botschaft zum diesjährigen Weltgebetstag um geistliche Berufungen:

"Die völlig freie Initiative Gottes trifft auf die Verantwortung der Menschen und bewirkt, daß jene, die seine Einladung annehmen, durch ihr Zeugnis wiederum zu Werkzeugen des göttlichen Rufs werden."

und weiter heißt es:

"Das Gebet ist das wichtigste Zeugnis, das Berufungen weckt. Ebenso wie der Apostel Andreas, der seinem Bruder mitteilt, daß er den Meister kennengelernt hat, muß derjenige, der Jünger und Zeuge Christi sein will, ihn persönlich 'gesehen' und kennengelernt haben; er muß gelernt haben, ihn zu lieben und bei ihm zu sein."

 

Wir sind also gefragt! Gefragt, Zeugnis zu geben und dies tun wir im Besonderen durch unser Gebet. Und dieses Gebet beginnt in den Familien, bei den Eltern, wie uns Papst Benedikt aufzeigt: "Daher lade ich die Eltern ein, dafür zu beten, daß das Herz der Kinder für das Hören auf den Guten Hirten offen werde, und daß 'jeder noch so kleine Keim der Berufung […] zu einem kräftigen Baum werde, reich an Früchten zum Wohl der Kirche und der gesamten Menschheit'.

  • Hast du, als Vater, als Mutter, schon daran gedacht für dein Kind nicht nur ein Gebet zu sprechen, dass es gesund bleiben möge oder es ihm gut ergehe; sondern hast du schon einmal daran gedacht, dein Kind Gott ganz zu schenken?
  • Hast du schon einmal daran gedacht dein Kind Gott ganz zu weihen?
  • Hast du schon einmal daran gedacht Gott zu bitten, eines deiner Kinder zum geistlichen Stand zu rufen, zum Priester, in eine Ordensgemeinschaft?

Geistliche Berufungen - ein Anliegen für den Einzelnen, für die Familie, für Gebetsgruppen, für Gemeinschaften, für Orden.